Auch Vereine müssen während der Corona-Krise unterstützt werden

Auch Vereine werden in der Corona-Krise finanzielle Einbußen haben. Sie werden bei den bisherigen Programmen nicht berücksichtigt.

Bei Sportvereinen beispielsweise wird es zu Kündigungen der Mitgliedschaften kommen, da einerseits die Mitglieder teilweise selbst in Zahlungsschwierigkeiten geraten werden und andererseits die Vereine aktuell und in naher Zukunft kein entsprechendes Angebot anbieten können. Zusätzlich wird es bei Vereinen mit Kursangeboten zu Rückforderungen von Kursgebühren kommen, da diese tatsächlich nicht stattfinden und somit auch keine Pflicht zur Zahlung besteht.
Stadtteilvereinen werden bereits geleistete „Mietzahlungen“ für abgesagte Veranstaltungen zurück erstatten müssen. Es kommt zu sehr reduzierten Einnahmen, da in den nächsten Wochen keinerlei Veranstaltungen stattfinden werden und somit die „Mieteinnahmen“ ausbleiben.
Zahlreiche Veranstaltungen, bei denen die „Vereinskasse“ aufgebessert werden könnten, müssen abgesagt werden. Und bei kulturellen Vereinen entstehen finanzielle Einbußen, da keine Veranstaltungen besucht werden können.

Die Fraktion „Die Heidelberger“ hat einen Antrag eingebracht, dass wegen der derzeitigen Krise auch die Sportvereine und andere Vereine in die Liste derjenigen mitaufgenommen werden, die von der Stadtverwaltung unbürokratisch finanzielle Unterstützung bekommen sollen.
Bei den Sportvereinen halten wir die Umschichtung der Mittel aus dem Sportförderprogramm auf diesen Zweck hin genauso für machbar wie z.B. die Umwidmung der jetzt wegfallenden Fahrtkostenzuschüsse in eine allgemeine Förderung der Vereine. Dasselbe gilt für derzeit nicht abrufbare Baukostenzuschüsse.
Für anfallende Zahlungen an die Stadt sollen die gleichen Bedingungen gelten wie für Firmen. Ebenso soll eine Taskforce für Vereine bzw. eine Heidelberger Vereinsoffensive gebildet werden.
Weitere Ideen in dieser Richtung können Vereine uns gerne zukommen lassen, wir werden versuchen sie umzusetzen.
Gleichzeitig rufen wir die Vereins-Mitglieder dazu auf, etwa von der Rückforderung von Beiträgen für Leistungen, die die Vereine nicht mehr erbringen dürfen, abzusehen, denn deren fixe Kosten laufen ebenfalls weiter und wir wollen auch nach dem Ende dieser Krise noch funktionierende Vereine in unserer Stadt haben!
 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0