Heidelbergs Schulen und Kitas kapitulieren vor der Sommersonne. Für Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, Erzieherinnen und Erzieher sowie für die Kinder in den KITAS ist der Alltag bei diesen Temperaturen unerträglich. Heidelberg hat, wie die meisten anderen Städte dann, wenn die 30-Grad-Marke überschritten wird, ein Problem. Während es für Büros, die aber oft klimatisiert sind, gesetzliche Vorschriften gibt, fehlen für Schulen und KITAS gesetzliche Grenzwerte für Höchsttemperaturen. Es ist richtig, als Schulträger muss die Stadt handeln und in Hitzeschutz in den Bildungseinrichtungen investieren. Denn ab Juni ist ein effektiver Lern- und Betreuungsalltag unter diesen Bedingungen oft kaum noch möglich. Maßnahmen wie bauliche Verschattung, Entsiegelung der Schulhöfe, Trinkwasser-Infrastruktur und Anpassung der Abläufe sind dringend erforderlich. Aber das dauert und kostet Millionen! Mit dem Finger auf „die Stadt“ zu zeigen, hilft nicht – sie alleine kann das, mit oder ohne Finanzkrise, nicht stemmen. Wir sagen, das ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Stadt, Land und Bund. Neue bzw. ergänzende Förderprogramme müssen aufgelegt werden, damit die Kommunen ihren Verpflichtungen nachkommen können!
