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Heidelberg hat entschieden – Planungen für Windkraft­an­lagen am Lammer­skopf können fortge­führt werden

Mit 28.943 Ja-Stimmen haben die Bürge­rinnen und Bürger von Heidelberg ein eindeu­tiges Votum für Windkraft in Heidelberg abgegeben. Das Quorum wurde deutlich erreicht, so dass das Ergebnis des Bürger­ent­scheids bindend ist.

Für uns ist wichtig, noch einmal deutlich zu machen, dass der Bürger­ent­scheid kein Geneh­mi­gungs­ver­fahren ersetzt, sondern nur den Willen der Heidel­berger Bevöl­kerung bestätigt.

Denn bevor Windräder im Wald gebaut werden können, muss selbst­ver­ständlich ein Geneh­mi­gungs­ver­fahren nach Bundes-Immis­si­ons­schutz­gesetz durch­ge­führt werden. Dabei werden weitere umfang­reiche Prüfungen bei Natur‑, Arten, Immis­sions- und Wasser­schutz erfolgen.

In Ziegel­hausen und Schlierbach hat sich eine Mehrheit gegen Windkraft­an­lagen am Lammer­skopf ausge­sprochen. Die Sorgen um Natur- und Tierschutz, Naherho­lungs­ge­biete, Sicht­be­ziehung, Trink­was­ser­ge­winnung u.a. nehmen wir ernst. Daher muss das weitere Verfahren gemeinsam mit den Projekt­gegnern und kritisch einge­stellten Umwelt­ver­bänden konstruktiv begleitet werden.

Gleich­zeitig müssen die Gegner das Wahler­gebnis akzep­tieren. Denn kein anderer, gleich­wer­tiger Standort in Heidelberg ist so gut unter­sucht und die Planungen so weit fortge­schritten wie am Lammer­skopf.