1. Juli 2026 | Aktuelles

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36 Grad und es wird noch heißer…

Heidel­bergs Schulen und Kitas kapitu­lieren vor der Sommer­sonne. Für Lehrer und Lehre­rinnen, Schüler und Schüle­rinnen, Erzie­he­rinnen und Erzieher sowie für die  Kinder in den KITAS ist der Alltag bei diesen Tempe­ra­turen unerträglich. Heidelberg hat, wie die meisten anderen Städte dann, wenn die 30-Grad-Marke überschritten wird, ein Problem. Während es für Büros, die aber oft klima­ti­siert sind, gesetz­liche Vorschriften gibt, fehlen für Schulen und KITAS gesetz­liche Grenz­werte für Höchst­tem­pe­ra­turen. Es ist richtig, als Schul­träger muss die Stadt handeln und in Hitze­schutz in den Bildungs­ein­rich­tungen inves­tieren. Denn ab Juni ist ein effek­tiver Lern- und Betreu­ungs­alltag unter diesen Bedin­gungen oft kaum noch möglich. Maßnahmen wie bauliche Verschattung, Entsie­gelung der Schulhöfe, Trink­wasser-Infra­struktur und Anpassung der Abläufe sind dringend erfor­derlich. Aber das dauert und kostet Millionen! Mit dem Finger auf „die Stadt“ zu zeigen, hilft nicht – sie alleine kann das, mit oder ohne Finanz­krise, nicht stemmen. Wir sagen, das ist eine Gemein­schafts­aufgabe von Stadt, Land und Bund. Neue bzw. ergän­zende Förder­pro­gramme müssen aufgelegt werden, damit die Kommunen ihren Verpflich­tungen nachkommen können!