2. Februar 2026 | Aktuelles, Sport & Kultur

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Bericht Eröffnung Stadt­halle

Es war ein beson­derer Moment, nach so vielen Jahren erstmals wieder die vertraute und doch völlig verwan­delte Stadt­halle Heidelberg zu betreten. Am gestrigen Sonntag öffnete das Haus seine Türen für die Öffent­lichkeit, und rund 2000 Menschen nutzten die Gelegenheit, die frisch renovierten Räumlich­keiten zu besich­tigen. Trotz der beein­dru­ckenden Größe und der histo­ri­schen Bedeutung des Gebäudes stellte sich sofort ein Gefühl von Vertrautheit ein. Eine fast heimelige Atmosphäre durchzog das gesamte Haus – moder­ni­siert, aber mit spürbarem Respekt vor seiner Geschichte. Die Stadt­halle wirkt heute wie ein Ort, der Tradition und Zukunft auf besondere Weise mitein­ander verbindet.

Dass dieses Wahrzeichen Heidel­bergs nun wieder in neuem Glanz erstrahlt, ist vor allem dem großzü­gigen Engagement von Wolfgang Marguerre zu verdanken. In seiner Rede würdigte Oberbür­ger­meister Eckart Würzner diesen Beitrag mehrfach und betonte, wie entscheidend diese Unter­stützung für die umfas­sende Sanierung gewesen sei.

Nach rund sechs Jahren Bauzeit präsen­tiert sich die Stadt­halle nun vollständig erneuert, sorgfältig restau­riert und technisch für die kommenden Jahrzehnte zukunfts­fähig ausge­stattet. Besonders bewegend war, dass bei der Eröffnung all jene gewürdigt wurden, die an diesem Mammut­projekt beteiligt waren: die Archi­tekten Waechter + Waechter, deren Liebe zum Detail in jedem Raum sichtbar wird, ebenso wie die zahlreichen Handwer­ke­rinnen und Handwerker, Restau­ra­to­rinnen, Reini­gungs­teams und viele weitere, die mit großem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.

Ein beson­deres Highlight der neuen Stadt­halle sind die versenk­baren Bühnen- und Boden­ele­mente, die eine enorme Flexi­bi­lität ermög­lichen. Dadurch kann das Haus künftig für eine Vielzahl von Veran­stal­tungen genutzt werden: Konzerte, Theater­auf­füh­rungen, Tanzver­an­stal­tungen, Festakte und vieles mehr finden hier nun optimale Bedin­gungen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, welch bedeu­tendes Bauwerk die Stadt­halle schon immer war. Bereits 1903 wurde sie für die damals unglaub­liche Summe von einer Million Mark errichtet – ein Ausdruck des visio­nären Denkens jener Zeit. Im Laufe ihrer Geschichte diente sie nicht nur kultu­rellen Zwecken, sondern zeitweise auch als Lazarett, was ihre Rolle als Ort des öffent­lichen Lebens noch wichtiger werden lässt.

Heute dürfen wir dankbar sein, dieses histo­rische Herzstück unserer Stadt zurück­ge­wonnen zu haben. Die Stadt­halle Heidelberg ist wieder da – schöner, vielsei­tiger und leben­diger denn je.

Danke, dass wir unsere Stadt­halle nun wieder­haben.