25. Januar 2026 | Aktuelles, Sport & Kultur

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Eröffnung der Filmtage des Mittel­meers im Karls­tor­bahnhof 23. Januar 2026

Mit großer Resonanz wurden im Karls­tor­bahnhof (Karls­torkino) die Filmtage des Mittel­meers eröffnet, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. Zahlreiche Besuche­rinnen und Besucher füllten den Saal und unter­strichen das anhaltend hohe Interesse an dem tradi­ti­ons­reichen Festival. Zum Jubiläum sprachen Martina Pfister, Robert Bitsch (Medien­forum HD), Leoluca Orlando (Cinemed Montpellier und OB von Palermo), Anselm Scherer (Medien­forum Heidelberg) sowie Karla Jauregui (Montpellier-Haus Heidelberg). Besonders eindrucksvoll war der Beitrag von Leoluca Orlando, der in seiner Rolle als Vorsit­zender von Cinemed Montpellier charmant von der langjäh­rigen Verbun­denheit zwischen Heidelberg und Montpellier sowie von seiner eigenen Studi­enzeit in Heidelberg berichtete.
Martina Pfister betonte die Filmtage des Mittel­meers als persön­liche Herzens­an­ge­le­genheit und hob die Bedeutung von Kultur als Brücken­bauer zwischen Nationen und Kulturen hervor – oft lange vor politi­schen Annähe­rungen. Auch Karla Jauregui rief dazu auf, neugierig auf Filme anderer Länder und Kulturen zuzugehen und sich mutig auf fremde Geschichten und Perspek­tiven einzu­lassen.
In den kommenden 16 Tagen werden insgesamt 29 Filme aus unter­schied­lichen Ländern und mit vielfäl­tigen Themen gezeigt. Eröffnet wurden die Filmtage mit La petite cuisine de Mehdi – Spaces and Lies, der die Geschichte eines jungen Algeriers in Lyon erzählt, der zwischen tradi­tio­nellen Wurzeln, einem franzö­si­schen Lebensstil, einer geheim gehal­tenen Beziehung und seiner Leiden­schaft fürs Kochen hin- und herge­rissen ist – ein fragiles Leben voller innerer Konflikte.

Foto und Text von Sabine Arndt