Am 1. Januar 2026 wurde der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim offiziell gestartet. Bei einer Auftaktveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK), der Universität Heidelberg, dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Universitätsklinikum Mannheim sowie der Stadt Mannheim wurden die Verträge symbolisch besiegelt. Dies ist ein wichtiger Schritt für einen der leistungsstärksten Klinikverbünde Europas.
Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile des Klinikums Mannheim durch Heidelberg entsteht eine starke Einheit, die Forschung, Lehre und Versorgung international sichtbarer machen kann. Professor Hanns-Peter Knaebel hat die Leitung des Verbunds übernommen und steuert die strategische Ausrichtung.
Es bleibt zugleich bedeutsam, dass unterschiedliche Eigentumsverhältnisse nicht zu strukturellen Nachteilen führen. Während Mannheim weiterhin Mitspracherechte besitzt, hatte Heidelberg bisher nur begrenzten Einfluss. Für die künftige Steuerung des Verbunds benötigt unsere Stadt daher verlässliche Mitsprache. Ebenso wichtig ist, dass die hohen Ambitionen hin zu einer globalen Spitzenposition keine Verschlechterungen für Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg zur Folge haben. Die wohnortnahe, hochwertige Versorgung muss erhalten bleiben und darf nicht durch Verlegungen im Rahmen der Bettenauslastung geschwächt werden. Der Verbund bietet große Chancen für die Region und diese gilt es nun gemeinsam zu nutzen.
