Der Stadtteilverein Neuenheim hatte auch in diesem Jahr zum traditionellen Heringsessen eingeladen. Im voll besetzten Gemeindehaus der Johannesgemeinde begrüßte die 1. Vorsitzende Damaris Hecker ihre Gäste und blickte auf das bunte Mosaik an Veranstaltungen zurück, welche der Verein Jahr für Jahr möglich macht – vom Martinsumzug über den Weihnachtsmarkt bis hin zu kulturellen Abenden und Lesungen. Sie erinnerte daran, dass all dies nur dank des Ehrenamts gelingt. Dank Menschen, die mit Zeit, Herz und Tatkraft Traditionen lebendig halten und gleichzeitig die Zukunft des Stadtteils mitgestalten.
Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain sprach anschließend über aktuelle Baustellen und Entwicklungen in Neuenheim und ganz Heidelberg. Er hob die besondere Struktur des Stadtteils hervor, die hohe Qualität der Feste und das starke Engagement derjenigen, die solche Veranstaltungen überhaupt möglich machen.
Besonders hob er hervor, wie wichtig demokratische Bildung heute ist und dass der Eintritt in die Gedenkstätte bewusst kostenfrei bleibt, damit möglichst viele Menschen Zugang zu diesem historischen Lernort haben.
Besonders eindrücklich war der Beitrag von Prof. Dr. Bernd Braun, Leiter der Gedenkstätte Friedrich Ebert. Mit spannenden Einblicken in das Leben des ersten Reichspräsidenten zeigte er dessen Bedeutung für Demokratie und politische Kultur auf. Auch erinnerte er daran, wie wichtig demokratische Bildung gerade heute ist und deshalb der Eintritt in die Gedenkstätte bewusst kostenfrei bleibt, damit möglichst viele Menschen Zugang zu diesem Lernort haben. Seine Worte trafen einen nachdenklichen und zugleich deutlichen Ton.
Im Anschluss wurde das liebevoll aufgebaute Buffet eröffnet. Bei gutem Essen, vielen Gesprächen und einer warmen, offenen Atmosphäre klang der Abend aus. Wieder einmal wurde spürbar, wie sehr Neuenheim von Menschen lebt, die Gemeinschaft schätzen und aktiv gestalten. Danke für den schönen Abend.
