Im vergangenen Jahr veranstaltete PEN Berlin eine Gesprächsreihe zum Thema Demokratie und Meinungsfreiheit unter dem Titel „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Daran wird in 2026 in den fünf Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin angeknüpft: in einer Gesprächsrunde, in der das Publikum mit diskutiert, über Demokratie und Heimat – mit einer Spannbreite von „Ist das schon mein Land?“ bis „Ist das noch mein Land?“.
Das Podium der Veranstaltung war hochkarätig besetzt mit der Schriftstellerin Francesca Melandri und dem Journalisten Ijoma Mangold. Moderiert wurde der Abend von Klaus Welzel, dem Chefredakteur der Rhein-Neckar Zeitung. Entsprechend voll besetzt war der Saal des Alten Tabakmuseums.
Ein spannendes Format, das allerdings auch manche Tücken in sich birgt. Aber das engagierte Publikum hat es geschafft, den Fokus auf das eigentliche Thema zurückzulenken, wenn auf dem Podium andere interessante Themen in den Fokus gerückt wurden. Eine Antwort auf den Titel der Veranstaltung gab es nicht, aber viele spannende Fragen, wie z.B. ob Heimat Vergangenheit ist oder nach Ernst Bloch „das Letzte, was kommen wird“, „ist Heimat das Gegenteil von Einsamkeit?“ und „wie viel Heimat braucht der Mensch?“. Darüber lässt sich noch viel nachdenken und diskutieren.
