28. Januar 2026 | Aktuelles, Familie & Soziales

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Autoren­ver­ei­nigung PEN Berlin lud ins Inter­kul­tu­rellen Zentrum ein

Im vergan­genen Jahr veran­staltete PEN Berlin eine Gesprächs­reihe zum Thema Demokratie und Meinungs­freiheit unter dem Titel „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Daran wird in 2026 in den fünf Bundes­ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin angeknüpft: in einer Gesprächs­runde, in der das Publikum mit disku­tiert, über Demokratie und Heimat – mit einer Spann­breite von „Ist das schon mein Land?“ bis „Ist das noch mein Land?“.

Das Podium der Veran­staltung war hochka­rätig besetzt mit der Schrift­stel­lerin Francesca Melandri und dem Journa­listen Ijoma Mangold. Moderiert wurde der Abend von Klaus Welzel, dem Chefre­dakteur der Rhein-Neckar Zeitung. Entspre­chend voll besetzt war der Saal des Alten Tabak­mu­seums.

Ein spannendes Format, das aller­dings auch manche Tücken in sich birgt. Aber das engagierte Publikum hat es geschafft, den Fokus auf das eigent­liche Thema zurück­zu­lenken, wenn auf dem Podium andere inter­es­sante Themen in den Fokus gerückt wurden. Eine Antwort auf den Titel der Veran­staltung gab es nicht, aber viele spannende Fragen, wie z.B. ob Heimat Vergan­genheit ist oder nach Ernst Bloch „das Letzte, was kommen wird“, „ist Heimat das Gegenteil von Einsamkeit?“ und „wie viel Heimat braucht der Mensch?“. Darüber lässt sich noch viel nachdenken und disku­tieren.