Gemeinderat sichert Grundstücksperspektive in Handschuhsheim
Der Heidelberger Gemeinderat hat einen wichtigen Schritt für die Notfallversorgung im Norden der Stadt beschlossen. Mit einer Satzung zum gemeindlichen Vorkaufsrecht schafft die Stadt die Möglichkeit, ein geeignetes Grundstück im Stadtteil Handschuhsheim für eine neue Rettungswache zu sichern. Nach fast acht Jahren Suche ist das ein wichtiger Durchbruch.
Seit 2018 ist der Rettungsdienst im Norden Heidelbergs über eine Interimslösung am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Handschuhsheim organisiert. Diese Lösung war ursprünglich nur für kurze Zeit gedacht. Unser Dank gilt daher der Freiwilligen Feuerwehr Handschuhsheim, die den Rettungsdienst über viele Jahre unterstützt und diesen Standort möglich gemacht hat.
Gleichzeitig war klar, dass es auf Dauer eine bessere Lösung braucht. Die Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst sorgen jeden Tag dafür, dass Hilfe schnell bei den Menschen ankommt. Nach so vielen Jahren im Provisorium ist es deshalb höchste Zeit, dass auch die Arbeitsbedingungen dauerhaft verbessert werden und ein moderner Standort entstehen kann.
Der Standort in Handschuhsheim bietet dafür sehr gute Voraussetzungen. Durch die Nähe zur Autobahn und die Lage im Norden der Stadt kann die Rettungswache große Teile Heidelbergs sowie angrenzende Bereiche des Rhein-Neckar-Kreises innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist zuverlässig erreichen.
Darüber hinaus eröffnet die Fläche auch eine Perspektive für ergänzende Park-and-Ride-Stellplätze. Damit könnte der Standort künftig auch die Verknüpfung von Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr im Norden der Stadt sinnvoll stärken.
Mit dem heutigen Beschluss hat der Gemeinderat die Grundlage geschaffen, die Fläche zu sichern und die Rettungswache im Norden Heidelbergs dauerhaft und zukunftsfähig zu entwickeln.
