19. März 2026 | Aktuelles

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Gute Versorgung braucht moderne Struk­turen

Gestern beim Netzwerktreffen des DRK Rhein Neckar Heidelberg zum geplanten Neubau des Rettungs­zen­trums: Ein wichtiges Projekt für die Zukunft unserer Stadt.

Klar wurde: Schnelle Hilfe im Notfall, leistungs­fä­higer Bevöl­ke­rungs­schutz und starke soziale Angebote brauchen moderne Struk­turen. Dass dafür ein neuer Standort notwendig ist, ist seit rund 20 Jahren bekannt. Umso wichtiger ist es, dass jetzt konkrete Schritte folgen.

Wenn alles planmäßig läuft, könnte das neue Rettungs­zentrum bis 2028 fertig­ge­stellt werden. Nach so langer Vorlaufzeit zeigt sich, wie entscheidend verläss­liche Planung und klare Priori­täten in der Kommu­nal­po­litik sind.

Deutlich wurde auch: Die aktuellen Arbeits­be­din­gungen sind nicht mehr zeitgemäß. Der bestehende Standort, ein ehema­liger städti­scher Bauhof aus den 70er Jahren, stößt an klare Grenzen. Ruheräume sind nicht mehr funktional, Büros zu klein und die räumlichen Struk­turen insgesamt nicht mehr auf die heutigen Anfor­de­rungen eines modernen Rettungs­dienstes ausgelegt.

Der Neubau ist deshalb auch eine notwendige Inves­tition in gute Arbeits­be­din­gungen für Haupt- und Ehren­amt­liche.

Das neue Zentrum soll die Notfall­ver­sorgung in Heidelberg und der Region stärken, Abläufe besser koordi­nieren und auch das Ehrenamt gezielt unter­stützen.

Gleich­zeitig gilt: Öffent­liche Mittel allein reichen nicht aus. Das DRK ist auf zusätz­liche Unter­stützung aus Gesell­schaft, Wirtschaft und Politik angewiesen.

Für uns als Gemein­de­rats­fraktion ist klar: Eine verläss­liche Notfall­ver­sorgung und soziale Infra­struktur gehören zur kommu­nalen Daseins­vor­sorge. Wir werden das Projekt weiterhin konstruktiv begleiten und uns dafür einsetzen, dass die Rahmen­be­din­gungen stimmen.

Vielen Dank an alle Engagierten, die tagtäglich für unsere Sicherheit und den sozialen Zusam­menhalt arbeiten.