23. März 2026 | Aktuelles

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Jahres­empfang Stadt­teil­verein Emmerts­grund e. V.

Gestern waren wir beim Jahres­empfang im Treff 22 zu Gast!  Die Veran­staltung wurde musika­lisch stimmungsvoll vom Jazz Ensemble vom Boxberg begleitet während wir einen Einblick in die aktuelle Lage im Stadtteil erhielten.
Neue Räume und die EM Box
Positiv ist die neue räumliche Situation im Forum 5. Durch den Umzug in die ehema­ligen Praxis­räume stehen dem Stadt­teil­verein nun mehr Kapazi­täten zur Verfügung. Auch die Redaktion unserer Stadt­teil­zeitung EM Box ist dort nun einge­zogen.  Gleich­zeitig entsteht im Treff 22 wieder wertvoller Raum für soziale Projekte und Nachbar­schafts­arbeit. Ein Gewinn für die gesamte Gemein­schaft!
 Planungs­hürden und Kosten­druck
Vorsit­zender Fritz Zernick berichtete von den aktuellen Heraus­for­de­rungen im Ehrenamt:
  • Kosten­falle und Kalku­lation: Ob Martins­umzug oder Senio­ren­herbst. Steigende Preise und schwer kalku­lierbare Besucher­zahlen machen die Planung zum Risiko. Dass beim Senio­ren­herbst 120 Gäste weniger kamen führen viele auf die gestri­chenen posta­li­schen Einla­dungen der Stadt zurück. Hier zeigt sich dass Einspa­rungen bei der Kommu­ni­kation die Teilhabe direkt gefährden. 
  • Langer Manfred: Lange gab es keine verläss­liche Zusage vom jetzigen Eigen­tümer des ehema­ligen MLP Hochhauses. Als diese endlich vorlag war es zu spät. Die Stadt hat zeitgleich die Schloss­be­leuchtung termi­niert weshalb die Schau­steller dem Stadt­teil­verein nun abgesagt haben. Hier braucht es dringend bessere Abstimmung!
  • Einspa­rungen: Der zweite Vorsit­zende Dr. Peter Libner formu­lierte die klare Erwartung an die Politik. Der Verein ist bereit seinen Beitrag zu leisten fordert aber dies „behutsam und gut“ zu tun. Genau das muss der Maßstab sein!
Abschied und Nachbar­schaft
Nach dem 50 jährigen Jubiläum kündigte Fritz Zernick an nicht erneut für den Vorsitz zu kandi­dieren. Wir danken ihm für seinen jahre­langen Einsatz!
Der Vortrag von Dr. Peter Hammacher verdeut­lichte wie zentral funktio­nie­rende Nachbar­schaft ist. Gerade in großen Wohnan­lagen geht das Mitein­ander oft verloren. Er erinnerte an wertvolle Tradi­tionen wie das gegen­seitige Vorstellen oder das Begrüßen neuer Nachbarn mit Brot und Salz. Ein zitiertes Sprichwort aus China brachte es auf den Punkt:
„Ein naher Nachbar ist wichtiger als ein entfernter Verwandter.“