23. März 2026 | Aktuelles

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Legen­den­schild für die Hilde-Domin-Straße auf dem Hospital Gelände

„Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug.“ Mit dieser Zeile aus einem Gedicht von Hilde Domin wurde am letzten Samstag, dem Welttag der Poesie, die Hilde-Domin-Straße auf dem Hospital Gelände in Rohrbach feierlich mit einem Legen­den­schild bestückt. Welcher Tag hätte dafür besser geeignet sein können, als der Welttag der Poesie.
„Bildung im Vorüber­gehen“ ist ein Projekt der Bürger­stiftung Heidelberg, welches sich dafür einge­setzt hat, dass zunächst 36 Straßen in den Stadt­teilen sogenannte Legen­den­schilder erhalten, die den Straßen­namen erklären.
Um 11 Uhr versam­melten sich inter­es­sierte Heidel­berger Bürge­rInnen, um den feier­lichen Worten von Switgard­Feu­er­stein, der Vorsit­zenden der Bürger­stiftung, zu lauschen.
Untermalt wurde die Veran­staltung durch den Litera­tur­pro­fessor Dietrich Hart, der das Gedicht „Sisyphos“ von Hilde Domin in moderner Form als „Rap“ vortrug.
Großen Beifall verdienten sich auch die beiden Mitar­bei­te­rInnen der Stadt Heidelberg, die sich gerne dazu bereit erklärt hatten, das Legen­den­schild mit einem Hubwagen in die Höhe zu bringen.
Demnächst sollen auch die Marie-Marcks-Straße und der Katharina-von-Künßberg-Platz auf dem Hospi­tal­ge­lände ein Legen­den­schild erhalten.